Frühkindliche Bildung
Navigation überspringen- Kinder sind unser Leben
- Bildung von Anfang an
- Dann fängt der Ernst des Lebens an
- Gebt jedem Kind Chancen
Dann fängt der Ernst des Lebens an
Wenn Kinder in die Schule kommen
Jeder erinnert sich an seinen
ersten Schultag. Das große
Gebäude. Die mehr oder weniger
strenge Lehrerin. Das mulmige
Gefühl im Magen beim Eintritt in die
neue, unbekannte Welt. Und die
Freude über die große Schultüte,
nachdem die ersten Stunden im Klassenzimmer
endlich überstanden
waren. Aber als dann der Unterricht
endlich richtig begonnen hatte, war
nach ein paar Tagen eigentlich alles
ganz spannend. Neue Eindrücke in
einer neuen Umgebung. Lesen,
Schreiben und Rechnen. Und mit
jedem neuen Buchstaben, mit jeder
neuen Zahl ging es den nächsten
Schritt in die große, weite Welt der
Erwachsenen. So erinnert man sich
gern an seine erste Zeit in der Schule.
Was aber, wenn nicht? Was aber,
wenn das, was die Schule an Neuem
bietet, nicht spannend ist, weil es die
eigenen Fähigkeiten übersteigt? Was,
wenn Schule dadurch zur Qual wird?
Leider sind das Fragen oder Eindrükke,
mit denen sich ein zwar kleiner,
aber immer größer werdender Teil
der Kinder auseinandersetzen muss.
Nicht alle Kinder sind reif für die Schule, denn manchmal fehlen solch elementare Fähigkeiten wie eine altersadäquate Sprachentwicklung, Konzentrationsfähigkeit auf eine bestimmte Sache oder kindgemäße körperliche Bewegung. Die Frage, wo man bei der Bewältigung dieser Defizite ansetzen muss, wäre rein rhetorisch. Die Antwort liegt auf der Hand: Die Basis für den späteren schulischen Erfolg ist die frühkindliche Bildung. Die ist einmal eine Sache des Elternhauses, aber auch Kitas können einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Natürlich können Kindertageseinrichtungen nicht alle Defizite im Umfeld einiger Kinder ausgleichen. Aber sie sind der Ort, wo jedes Kind die Chance hat, seinem natürlichen Wissensdrang zu folgen und seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Eine gute Bildung von Anfang an ist entscheidend für die Ausrichtung des weiteren Bildungsweges.
Nicht alle Kinder sind reif für die Schule, denn manchmal fehlen solch elementare Fähigkeiten wie eine altersadäquate Sprachentwicklung, Konzentrationsfähigkeit auf eine bestimmte Sache oder kindgemäße körperliche Bewegung. Die Frage, wo man bei der Bewältigung dieser Defizite ansetzen muss, wäre rein rhetorisch. Die Antwort liegt auf der Hand: Die Basis für den späteren schulischen Erfolg ist die frühkindliche Bildung. Die ist einmal eine Sache des Elternhauses, aber auch Kitas können einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Natürlich können Kindertageseinrichtungen nicht alle Defizite im Umfeld einiger Kinder ausgleichen. Aber sie sind der Ort, wo jedes Kind die Chance hat, seinem natürlichen Wissensdrang zu folgen und seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Eine gute Bildung von Anfang an ist entscheidend für die Ausrichtung des weiteren Bildungsweges.
Spiel ist keine Spielerei - Spiel ist für kleine Kinder lernen
Der Kindergarten kann
und soll dafür sorgen, dass alle Kinder
die annähernd gleichen Ausgangsbedingungen
und damit annähernd
gleichen Chancen haben. Das
Ziel ist, dass alle Kinder in der Schule
lernen können.
Bei dieser Aufgabe bedarf es auch
einer intensiven Zusammenarbeit
zwischen den Kindertageseinrichtungen
und den Grundschulen. Dafür
gibt es bereits einige gut funktionierende
Ansätze. So können z. B. die
Grundschulen für die zukünftigen
Erstklässler im letzten halben Jahr
vor Schulbeginn regelmäßige
"Schnupperschulstunden" anbieten.
Oder die Lehrerinnen und Lehrer der
Grundschulen gehen in die Kindertageseinrichtungen,
lernen die Vorschulkinder
kennen und beschäftigen
sich und arbeiten mit ihnen. Solche
Kooperationen sind wichtig, damit
die Kinder auf den anderen Tagesablauf
in den Schulen, auf eine andere
Form des Wissenserwerbs vorbereitet
werden.
Zudem muss gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern über eine Ausgestaltung der Rahmenbedingungen nachgedacht werden. Bildung in Kindertageseinrichtungen muss sich an den Bedürfnissen der Kinder und der Familien orientieren und sie ist nicht allein auf die Schulfähigkeit ausgerichtet, sondern ist auch Vorbereitung auf das Leben. Wenn Kinder so gefordert, gefördert und gebildet werden, haben alle eine gute Chance auf einen guten Abschluss. Dann haben alle die Chance darauf, dass die Leckereien in der Schultüte nicht die einzige positive Erinnerung an die Schulzeit sind.
Zudem muss gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern über eine Ausgestaltung der Rahmenbedingungen nachgedacht werden. Bildung in Kindertageseinrichtungen muss sich an den Bedürfnissen der Kinder und der Familien orientieren und sie ist nicht allein auf die Schulfähigkeit ausgerichtet, sondern ist auch Vorbereitung auf das Leben. Wenn Kinder so gefordert, gefördert und gebildet werden, haben alle eine gute Chance auf einen guten Abschluss. Dann haben alle die Chance darauf, dass die Leckereien in der Schultüte nicht die einzige positive Erinnerung an die Schulzeit sind.