x-Talk-Report 22.10.2008

Unser dritter mittendrin-Talk zum Thema "Frühkindliche Bildung" fand am 22. Oktober 2008 in Halle statt. Die Veranstaltung wurde von Katrin Budde eröffnet; Prof. Ilona Wuschig moderierte die Diskussionsrunde.

Talk-Runde 22.10.2008

v.l.n.r.: Ines Brock, IRIS Regenbogenzentrum; Katrin Budde, Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt; Prof. Ilona Wuschig, Moderation; Prof. Roland Merten, Institut für Erziehungswissenschaft, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Martin Höckmann, Abteilungsleiter des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anhalt

Impressionen der Diskussionsrunde

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Begrüßung

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Katrin Budde

Die SPD ist der Ansicht, dass eine gute frühkindliche Bildung die Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg und damit für gute Lebensperspektiven jedes einzelnen Kindes bildet. Wir wollen daher mit Ihnen darüber diskutieren, wie eine gute und kindgerechte frühkindliche Bildung aussehen soll. Wie machen wir die Kinder fit für die Schule und ihren weiteren Bildungsweg? Was Rolle spielen dabei die Eltern und die Kindereinrichtungen? Und was müssen und können wir im Bereich der frühkindlichen Bildung in Sachsen-Anhalt verbessern?

Wir möchten mit Ihnen außerdem gern über den Bildungskonvent diskutieren, der bereits erste Empfehlungen gegeben hat, u.a. zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung. Diese Beschlüsse gehen aus unserer Sicht bereits in die richtige Richtung und daher brauchen wir eine breite Unterstützung, um auch diejenigen zu überzeugen, die das kritischer sehen, wie unseren Koalitionspartner CDU.

Disskusionsrunde

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Moderatorin Ilona Wuschig

Moderatorin:

Das Thema „Frühkindliche Bildung“ ist ein wichtiges Thema für die Entwicklung von Kindern. Nach Artikel 2 Grundgesetzes hat „jeder Mensch […] ein Recht auf freie Entfaltung“. Daraus leitet sich auch ein Anspruch auf Bildung ab. Dieser gilt ab der ersten Lebensminute, wie also setzt man frühkindliche Bildung um?

x-Herr Höckmann:

Der AWO-Landesverband betreut 80 Kindereinrichtungen. Dort setzen wir verschiedene Konzepte wie mehrsprachige Einrichtungen um, um die Entwicklung der Kinder möglichst optimal zu unterstützen. Eines der Hauptziele ist es, den Bildungsanspruch besonders für benachteiligte Kinder durchzusetzen. Die AWO hat den Volksentscheid unterstützt, als die vorige Landesregierung den Anspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder aufhob. Trotz aller Sachzwänge und nicht ausreichenden Finanzmitteln kann jedoch eine positive Bilanz in der Entwicklung der Kindertagesstätten gezogen werden.

 

Herr Merten:

In Halle gibt es eine Stiftung, die sich mit speziellen Konzepten wie einer Kinderdruckwerkstatt besonders für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Viele Kinder brauchen frühzeitig eine pädagogische Unterstützung, um Selbstvertrauen aufbauen zu können und später nicht in Sonderschulen zu landen. Das ist in vielen Fällen gut gelungen und die Kinder besuchen jetzt normale Schulen. Das Projekt „Bildung elementar“ muss sich jedoch noch weiter durchsetzen.
Grundsätzlich muss die Grundrichtung der Bildung in Deutschland verändert werden. Die Gesellschaft muss von Anfang an in die Bildungskarriere jedes Kindes investierten und gerade den Vorschulbereich besser finanzieren. Das jetzige System ist zu sehr auf die spätere Phase des Bildungsweges fokussiert. Wenn jedes Kind von Anfang an mit Bildungsangeboten gefördert, sind spätere Kompensationsleistungen nicht mehr nötig. Zu dem ist Bildung nicht nur kostenseitig zu betrachten, sondern muss in erster Linie aus der Perspektive des Kindes gedacht werden.

x-Moderatorin:

Was heißt das genau? Welche Erkenntnisse müssen in die öffentliche und politische Diskussion einfließen?

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Frau Brock

Frau Brock:

Eigentlich ist alles bekannt. Beim Thema frühkindliche Bildung gibt es kein Diskussions-, sondern vielmehr ein Vollzugsdefizit. Zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung sind drei Hauptpunkte wichtig: die Erweiterung von Institutionen in die Gesellschaft hinein, die Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und vor allem die Perspektive der Kinder. Kinder haben Subjektstatus. Sie bilden sich selbst, aber die Gesellschaft muss dafür Rahmenbedingungen schaffen. Auch wir können von Kindern lernen.

x-Moderatorin:

Frau Brock geht es um emotionales Lernen, Lernen vom Kopf, Schaffung von Familienbildungsstätten. Wenn Familie nicht funktioniert, ist die Hälfte dessen, was eine Kindertagesstätte leistet, umsonst. Gibt es zu viele Modelle und Ansätze? Sollte man sich auf ein Modell festlegen und es umsetzen?

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Katrin Budde:

Zunächst erstmal besteht auf der politischen Ebene ein großes Diskussionsdefizit. Wenn das aufgelöst wäre, könnte man sich leicht auf ein Modell einigen und das umsetzen. Eine Verringerung der Betreuungszeit für Kinder, deren Eltern keine Arbeit haben, war nicht im Interesse der SPD. Weil aber ein Diskussionsdefizit besteht, und weil es in der Großen Koalition keinen Konsens darüber gibt, wie viele Stunden Kinder in der Einrichtung bleiben dürfen, argumentiert die SPD jetzt bildungspolitisch. Der Druck zum Umdenken muss erhöht werden, denn einige Dinge, die auf der Hand liegen, wie das Studium für Erzieherinnen, sind von den meisten Vertretern in der CDU nicht gewollt. Die SPD will, dass die Kinder wieder länger in der Kindereinrichtung sind, um bei Schuleintritt die gleichen Chancen wie die anderen Kinder zu haben. Das ergibt sich völlig logisch aus dem Bildungsauftrag. Die Frage, wie viel Zeit in den Kindereinrichtungen mindestens für Bildung nötig ist, ist noch nicht geklärt, aber die Notwendigkeit besteht.

 

Herr Merten:

Das Diskussionsdefizit sehe ich auch. Es beruht auf massivem Wissensdefizit. Eine Zeitbudgetstudie in Jena hat gezeigt: 178 verschiedene Aufgaben erledigen Erzieherinnen.
Zudem gibt es keine Statistiken und keine wirklich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Kinder von 0-3 Jahren. Hier beginnt das Wissensdefizit. Das müssen wir beheben und die Erzieherinnen in der Umsetzung von Modellen und Konzepten unterstützen. Erziehungspläne aufstellen und umsetzen ist zweierlei. Im Übrigen wird bei der Kinderbetreuung eine schiefe Diskussion geführt. Das Ziel von Kinderbetreuung ist nicht die Vereinbarung von Familie und Beruf, sondern die Entwicklung der Kinder. Kinder gehören in den Mittelpunkt der Betrachtungen, genau wie übrigens im SGB, wo es keinen Grundanspruch für Kinder gibt.

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Herr Höckmann

Herr Höckmann:

Da stimme ich ausdrücklich zu. Das ist auch eine Frage der Chancengerechtigkeit. Was sind gleiche Chancen? Es fängt damit an, dass man sich die Ressourcen ansieht, die eine Familie zur Verfügung hat. Es muss im SGB II einen eigenen Regelsatz für Kinder geben, der explizit Geld für Bildung enthält.
Und was die Unterstützung der Erzieherinnen angeht: Sie brauchen zur Umsetzung des Bildungsauftrags eine angemessene Vorbereitungszeit, wie sie in der Schule übrigens völlig selbstverständlich ist. Die SPD hat jetzt eine Vorbereitungszeit durchgesetzt. Man hat da an der richtigen Stellschraube gedreht, aber noch zu wenig.

 

Frau Brock:

Unterstützung ist wichtig, aber alle Erzieherinnen, die zu mir kommen, haben mindestens schon 2 Fortbildungen gemacht. Es ist viel Wissen vorhanden, das umgesetzt werden muss. Das Engagement ist vorhanden, dennoch wären Bildungspläne zur Orientierung wichtig.
Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Vorbereitung auf das System Schule zwar sehr wichtig ist, aber andere Komponenten nicht weniger, wie z.B. ein soziales Verhalten, Sprachentwicklung und vieles mehr. Man muss Bildung ganzheitlich betrachten und nicht als die reine Vorbereitung auf die Schule. Kinder, die nicht wissen, wie man sich benimmt, keinen Anstand besitzen, weil sie es nicht gelernt haben, können noch so gute Noten haben, sind aber in der Gesellschaft Außenseiter. Die Grundsteine hierfür müssen in den Kindertagesstätten gelegt werden.

x-Moderatorin:

Charakter, Herzensbildung und alles, was einen anständigen Menschen ausmacht, sollte also nicht vernachlässigt werden. Der Aufbau der Amalia-Bibliothek in Weimar, die Bereitstellung von Milliarden für die Banken – da ist Geld da. Hat sich die Bildungspolitik abspeisen lassen?

x-Katrin Budde:

Wir müssen erstmal definieren, was wir alles brauchen und wo wir hinwollen. Dazu ist auch der Bildungskonvent da. Erst dann können wir über die Finanzierung reden. Wir müssen einen gesellschaftlichen Konsens im Haushalt hinbekommen. Das wird schrittweise passieren, aber dafür verlässlich, wie z.B. in der Schülerbeförderung. Es ist nicht sinnvoll, einen Einmalbetrag in die Bildung zu schießen und nicht zu wissen, ob im nächsten Jahr das Geld dafür noch da ist.

x-Moderatorin:

Die hier auf dem Podium völlig unbestrittene Einsicht in die Notwendigkeit frühkindlicher Bildung scheint ja auch auf der Bundesebene angekommen zu sein. Und wenn man sich den bundesweiten Vergleich anschaut, steht doch gerade der Osten und steht Sachsen-Anhalt ziemlich gut da?

x-Herr Merten:

Das ist eine Frage der Vergleichsparameter. Wir haben im Osten natürlich mehr Kindereinrichtungen als im Westen. Aber der Erzieherschlüssel ist wesentlich geringer und darunter leidet die Qualität. In Thüringen wären 2000 Erzieherinnen mehr nötig, um auf Bundesdurchschnitt zu kommen und will man sich mit Skandinavien vergleichen, bräuchten wir 4800 Erzieherinnen mehr.
Hinzu käme eine angemessene Bezahlung. Um die für Erzieherinnen angemessen zu gestalten, wären ca. 88 Mio. € notwendig. Außerdem müsste es eine Grundausstattung für alle Einrichtungen und in sozialen Brennpunkt-Einrichtungen eine darüber hinausgehende, bedarfsorientierte Zusatzausstattung geben.

x-Diskussion mit dem Publikum

Frau Lukas, Fachberaterin:

Die Erzieherinnen leisten sehr anstrengende Beziehungsarbeit, die nicht entsprechend bezahlt und honoriert wird. Ebenso ist für Fortbildung nicht genug Geld da. Der Paradigmenwechsel vom Kind als Objekt zum Kind als Subjekt muss von den Erzieherinnen verstanden werden, und das ist in zwei Fortbildungen nicht machbar.
Weshalb gibt es bis heute keine Ausbildung für Erzieherinnen auf Hochschulebene in Sachsen-Anhalt? Es gibt ausserdem zu wenig geeignete Auszubildende. Sie kennen zwar die Theorie, können diese aber in der Praxis nicht umsetzen. Ein Auswahlverfahren für potenzielle Schülerinnen ist nicht vorhanden.

x-Moderatorin:

Weshalb laufen die Ausbildungen auf Hochschulebene noch nicht?

x-Katrin Budde:

Der Fachhochschulestudiengang an der FH Magdeburg-Stendal sollte ab dem laufenden Wintersemester beginnen. Der Start musste aber verschoben werden, weil sich keine geeigneten Bewerber für die Professur fanden.

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Herr Merten

Herr Merten:

Was die Ausbildungsinhalte betrifft, muss erst einmal festgestellt werden, was eine Erzieherin können muss. Nicht jeder muss alles können. Diese Diskussion wird nicht geführt. Selbstverständlich brauchen wir akademisch ausgebildetes Personal, aber nicht unbedingt nur für die Leitungsebene der Kitas. Eine Sprachheilpädagogin wird doch nicht als Leiterin eingesetzt. Zur Fortbildung ist zu sagen: Die Erzieherinnen, die schon niedrig bezahlt werden, zahlen diese von ihrem eigenen Geld. Lehrer bekommen Fortbildungen selbstverständlich bezahlt. Eine mittlere und eine langfristige Sichtweise ist nötig, um Kontinuität hinzubekommen. Es fehlt die öffentliche Diskussion über die Entlohnung von Erzieherinnen.

x-Auszubildende:

Es gibt Auswahlverfahren und Tests und in der Ausbildung werden neue Ansätze vermittelt. So lernen die Auszubildenden z.B. wieder, ein Instrument zu spielen.

 

Frau Weberrade, Erzieherin in Halle/Heide-Nord:

Meine Kita arbeitet mit einem Konzept der offenen Arbeit. Das Problem besteht aber darin, dass in sozialen Brennpunkten die Kinder nur fünf Stunden in der Einrichtung sind. Dadurch ist zu wenig Personal für Bildungsinhalte vorhanden. Im Übrigen muss eine Erzieherin die innere Einstellung zu ihrem Beruf haben, da ist eine akademische Ausbildung nicht so wichtig.

 

Jens Pasemann, Kindersporthaus:

Bewegung und Erziehung von Kindern gehören zusammen. Bei einer ganz normalen Kosten-Nutzen-Rechnung kommt man zu dem Ergebnis, dass es kostengünstiger wird, wenn man frühzeitig investiert.
Zudem muss eine Spezialisierung des Personals erfolgen: Man braucht für bestimmte Arbeiten nicht unbedingt ausgebildetes Personal. Manche Sachen können auch von Kräften übernommen werden, die keine Ausbildung oder kein Studium haben. Zudem müssen die Träger die bevorstehenden Altersabgänge im Auge haben. Eine gute Vorbereitung auf die Schule ist unbedingt nötig, sonst haben die Kinder großen Stress beim Übergang zur Schule.

 

Erzieherin:

Man muss auch in den Grundschulen darüber nachdenken, ob die Anforderungen an die Kinder nicht zu hoch sind. Der Übergang von der Kita in die Schule muss von beiden Seiten vernünftig begleitet und ausgestaltet werden.

 

Frau Brock:

Ja, nicht nur die Kindergärten müssen den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern angepasst werden, sondern auch die Schule. Die Lust am Lernen geht vielen Kindern in der Grundschule verloren. Ein Herangehen an Bildungsinhalte ist wichtig. Man braucht einen anderen Personalschlüssel zum Umsetzen von Erziehungs- und Bildungsaufgaben. Wichtig ist auch die Elternbildung, so müssen z. B. Familienbildungsangebote in den Kitas gefördert werden.

 

Erzieherin aus Heide-Nord:

Viele Eltern in meiner Einrichtung sind arbeitslos. Sie nehmen die Angebote der Kita sehr gern an. Sie lernen, dass es nicht unbedingt teuer sein muss, mit den Kindern etwas zu unternehmen.

x-Moderatorin:

Frau Budde und Frau Brock haben zwar verschiedene Bildungsbegriffe, meinen aber eigentlich dasselbe. Muss Bildung immer mit Geld zusammen hängen?

x-Katrin Budde:

Unser Finanzminister muss natürlich Schwerpunkte im Haushalt setzen. Frühkindliche Bildung ist einer davon. Zeit und Personal kosten Geld. Die Finanzierungsmöglichkeiten bei frühkindlicher Bildung sind gegeben. Wir haben den ersten Schritt gemacht und finanzielle Mittel für die Vor- und Nachbereitung im letzten Schulgartenjahr bereitgestellt. Es kommt auch Geld vom Bund. Die nächsten Schritte sind langfristig zu planen und schrittweise umzusetzen.

 

Herr Merten:

Einer Bertelsmann-Studie zufolge erzielt man die besten Erfolge, wenn man so früh wie möglich beginnt, die Kinder zu bilden. Wie kann man die Organisation in der Kita hinbekommen, die die Kinder brauchen?
In der ersten Klasse der Grundschule finden wir bei den Kindern mittlerweile Entwicklungsunterschiede von drei Jahren vor. Die können vier Jahren Grundschule nicht ausgleichen. Daher muss die frühe Trennung der Kinder nach der 4. Klasse dringend abgeschafft werden! Die Bildungswege der Kinder dürfen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgeschrieben werden. Wir brauchen eine gemeinsame Beschulung bis zur 8. Klasse.

 

Frau Wattei, Lehrkraft BBS V für Erzieherausbildung:

Die Kritik an der Ausbildung emfpinde ich als diffus. Der Ausbildungsprozess kann nur so gut sein wie die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen. Die Schülerinnen werden mit Theorie ausgestattet. Die Umsetzung erfolgt in den Kitas. Das ist ein duales System.

 

Frau Köhn, Schulleiterin einer Grundschule im Saalekreis:

Das stimmt. Wir praktizieren eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, die im Umkreis meiner Schule liegen und aus denen die Kinder dann zu uns kommen. Das ist in Halle nicht an allen Schulen so gegeben. Wir laden die Leiter der Kitas am Anfang des Schuljahres zu uns ein und dann wird ein gemeinsames Veranstaltungskonzept erarbeitet, um die Kinder frühzeitig mit der Schule vertraut zu machen.
Ein Punkt ist mir noch sehr wichtig: Die Kinder müssen im Kindergarten auch sportlich gefordert werden. Die Bewegungsfähigkeit der Kinder hat in den letzten Jahren im Schnitt stark nachgelassen.

 

Katrin Budde:

Ich bedanke sich für die konstruktive Diskussion. Mir ist klar geworden, dass sehr viel am Faktor Zeit hängt. Mit mehr Zeit für die Kinder würden sich einige Probleme gut lösen lassen. Der Ganztagsanspruch wird innerhalb der SPD noch einmal zu diskutieren sein. Darüber hinaus bleiben aber die Inhalte frühkindlicher Bildung nach wie vor ein Thema. Auch auf den nächsten mittendrin-Veranstaltungen.